Rechtsvergleich - persönlicher Querschnitt

Rechtsvergleich ist, das Eigene zu begreifen und das Fremde zu verstehen.

Jan B. Daniels (Osnabrück)

 

Wie bei jeder Rechtsvergleichung besteht immer eine Unsicherheit, ob man wirklich die Probleme der anderen Rechtsordnung wirklich erfasst hat. (…)
Mitunter findet man auch wirkliche kluge Ansätze, um die eigene Rechtsordnung zu verbessern.

Marc Sitzer (Osnabrück)

 

Der Rechtsvegleich zwischen dem deutschen und ungarischen Strafrecht ist eine wertvolle Möglichkeit, den Blick für das jeweilige nationale Recht zu schärfen.
Der Vergleich ermöglicht, das eigene nationale Recht zu hinterfragen, zu verbessern oder zu stärken.
Durch den Rechtsvergleich wird sogar die Chance eröffnet von den Erfahrungen und Regelungen eines anderen Landes zu profitieren und sich so in einem Raum der Freiheit, Sicherheit und des (Straf-)Rechts gegenseitig zu fördern.

Patrick Pintaske (Osnabrück)

 

 

Der Rechtsvergleich hat gezeigt, dass verschiedene Verständnisse von Begriffen und teilweise auch Prinzipien dazu führen kann, dass sich neue Ideen für beide Rechtssysteme entwickeln lassen. Ein Rechtssystem mit so langer Historie, wie dies das deutsche Strafrecht darstellt, ist sehr fest gefahren in seiner Entwicklung und daher ist der Rechtsvergleich eine große Möglichkeit neue Ideen zu entwickeln. Natürlich ist eine rechtsvergleichende Konferenz jedoch nicht nur rechtlich hoch interessant. Es ist immer schön mit Personen aus verschiedenen Nationen und damit mit unterschiedlichen Kulturen aufeinander zu treffen. Dies führt auch immer dazu, dass man sich persönlich weiterentwickelt.

Volker Bützler (Giessen)

 

 

Ein Rechtsvergleich kann nur durch wiederholte und intensive Kommunikation erfolgreich sein. (…) Das „Austauschen von Landesberichten“ reicht da meiner Ansicht nach i.d.R. nicht aus. Mein persönlicher Eindruck ist, dass es nicht viele Methoden gibt, die es einem so leicht erlauben sein eigenes Denken und sein eigenes Systemverständnis zu hinterfragen.

Ich würde das jederzeit wieder tun und uneingeschränkt allen Rechtswissenschaftlern empfehlen.

Nils Knobloch (Giessen)

 

 

Durch Rechtsvergleich bekommt man ein anderes Verständnis über sein eigenes Recht, Rechtsvergleich bietet einen unersetzbaren Möglichkeit, das eigene Strafrecht aus einem anderen Gesichtspunkt (oder genauer gesagt: aus dem Gesichtspunkt anderer) zu betrachten. Der „Paradoxon” der Rechtsvergleichung ist es, dass man durch die Beschäftigung mit fremdem Recht sein eigenes Recht besser verstehen kann.

Für den Rechtsvergleich muss man in bestimmtem Maße das ausländische Recht (und Rechtsverständnis) in Betracht ziehen, um sein eigenes Recht den ausländischen Kollegen auf eine verständliche Weise vermitteln zu können.

Zsolt Szomora (Szeged)

 

Der Rechtsvergleich hat sich vielmehr bewährt, als nur eine Gegenstellung und einfacher Vergleich von Rechtsinstrumenten. Sie war ein gegenseitiges Lehren und Lernen, das gemeinsame Verstehen unserer Rechtssysteme.

 

Márk Némedi (Szeged)

 

 

Jan B. Daniels:

Rechtsvergleich ist, das Eigene zu begreifen und das Fremde zu verstehen.

 

 

Marc Sitzer:

Wie bei jeder Rechtsvergleichung besteht immer eine Unsicherheit, ob man wirklich die Probleme der anderen Rechtsordnung wirklich erfasst hat. (…) Mitunter findet man auch wirkliche kluge Ansätze, um die eigene Rechtsordnung zu verbessern.

 

 

Patrick Pintaske

Der Rechtsvegleich zwischen dem deutschen und ungarischen Strafrecht ist eine wertvolle Möglichkeit, den Blick für das jeweilige nationale Recht zu schärfen. Der Vergleich ermöglicht, das eigene nationale Recht zu hinterfragen, zu verbessern oder zu stärken. Durch den Rechtsvergleich wird sogar die Chance eröffnet von den Erfahrungen und Regelungen eines anderen Landes zu profitieren und sich so in einem Raum der Freiheit, Sicherheit und des (Straf-)Rechts gegenseitig zu fördern.

 

 

Volker Bützler

Der Rechtsvergleich hat gezeigt, dass verschiedene Verständnisse von Begriffen und teilweise auch Prinzipien dazu führen kann, dass sich neue Ideen für beide Rechtssysteme entwickeln lassen. Ein Rechtssystem mit so langer Historie, wie dies das deutsche Strafrecht darstellt, ist sehr fest gefahren in seiner Entwicklung und daher ist der Rechtsvergleich eine große Möglichkeit neue Ideen zu entwickeln. Natürlich ist eine rechtsvergleichende Konferenz jedoch nicht nur rechtlich hoch interessant. Es ist immer schön mit Personen aus verschiedenen Nationen und damit mit unterschiedlichen Kulturen aufeinander zu treffen. Dies führt auch immer dazu, dass man sich persönlich weiterentwickelt.

Nils Knobloch

Ein Rechtsvergleich kann nur durch wiederholte und intensive Kommunikation erfolgreich sein. (…) Das „Austauschen von Landesberichten“ reicht da meiner Ansicht nach i.d.R. nicht aus. Mein persönlicher Eindruck ist, dass es nicht viele Methoden gibt, die es einem so leicht erlauben sein eigenes Denken und sein eigenes Systemverständnis zu hinterfragen.

Ich würde das jederzeit wieder tun und uneingeschränkt allen Rechtswissenschaftlern empfehlen.

 

Szomora Zsolt:

Durch Rechtsvergleich bekommt man ein anderes Verständnis über sein eigenes Recht, Rechtsvergleich bietet einen unersetzbaren Möglichkeit, das eigene Strafrecht aus einem anderen Gesichtspunkt (oder genauer gesagt: aus dem Gesichtspunkt anderer) zu betrachten. Der „Paradoxon” der Rechtsvergleichung ist es, dass man durch die Beschäftigung mit fremdem Recht sein eigenes Recht besser verstehen kann.

Für den Rechtsvergleich muss man in bestimmtem Maße das ausländische Recht (und Rechtsverständnis) in Betracht ziehen, um sein eigenes Recht den ausländischen Kollegen auf eine verständliche Weise vermitteln zu können.